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Jena – Berlin in 2:20 Stunden: Neue Fernlinien für Ostthüringen
Der Deutschland-Takt sieht direkte Fernzüge von Jena und Saalfeld nach Berlin und München vor. Gera und Jena sollen zur Linie von Dresden nach Aachen gehören.
Der Deutschland-Takt sieht direkte Fernzüge von Jena und Saalfeld nach Berlin und München vor. Gera und Jena sollen zur Linie von Dresden nach Aachen gehören.
Das von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gestartete „Zukunftsbündnis Schiene“ aus Politik, Wirtschaft und Verbänden hat heute seine Arbeit voll aufgenommen.
Ab Dezember fahren täglich drei Fernzüge ab dem Geraer Hauptbahnhof. Jedoch hat die Deutsche Bahn die ursprünglichen Pläne geändert.
Jena. Beim Ostthüringer Bahngipfel im November 2017 hatte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) angekündigt, dass das Land Thüringen den Bau eines Hauptbahnhofes in Jena unterstützt. Die Stadt sollte ermitteln, ob und wo ein solches Projekt sinnvoll zu realisieren ist. Binnen eines Jahres sollten Ergebnisse vorliegen.
Der bisherige Lenkungskreis mit Akteuren des Infrastrukturministeriums, der Stadt und der Deutschen Bahn stellt sich mehr als Beschäftigungstherapie heraus. Doch nach neun Monaten im Dornröschenschlaf wacht Jena nun auf. Der neue Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) will zügig einen Prozess starten, externe Expertise in die Stadt zu holen – entweder über einen Berater oder eine Studie.
Führt das ICE-Netz dazu, dass sich die Wirtschaft noch stärker auf die Grossstädte konzentriert? Nein, sagt eine neue Studie. Die Grossstädter schwärmen zum Arbeiten öfter in die Provinz aus.
„Kosten pro eingesparter Minute über 100 Millionen Euro.“ Das EU-Hochgeschwindigkeitsnetz ist ein teurer und ineffizienter Flickenteppich ohne langfristigen Plan
Die Deutsche Bahn hat den Zeitplan für die neue Oberleitung der Bahnstrecke zwischen Weimar und Gößnitz vorgelegt. Baubeginn ist frühestens 2025.
Unser Bündnis hat sich im Rahmen der Stichwahl um die Position des Oberbrügermeisters der Stadt Jena an die Kandidaten, Herrn Dr. Albrecht Schröter und Herrn Dr. Thomas Nitzsche, gewandt und diese zum IC-Kreuz Jena befragt.
Jena. Das Fernbusunternehmen Flixbus will sein Angebot in Jena deutlich erweitern. Seit dem Wegfall des ICE-Haltes setzen sich Politiker wie der Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU) oder der FDP-Stadtrat Thomas Nitzsche dafür ein.
Die Lenkungsgruppe IC-Knoten hat am Donnerstag ihre Arbeit aufgenommen. Denn die Stadt Jena soll mittelfristig wieder ein Drehkreuz im Schienen-Fernverkehr werden. In einem ersten Schritt wird die Bahn AG ab Ende 2018 auf der Mitte-Deutschland-Verbindung von Erfurt über Jena nach Gera den IC-Verkehr aufnehmen. Ab Ende 2023 sollen die Intercitys auch auf der Strecke Nürnberg-Jena-Leipzig fahren.